SALT OF THE EARTH
US 1954, 94', Digital HD, E/d. Regie Herbert J. Biberman. Drehbuch Michael Wilson. Mit Rosaura Revueltas, Will Geer, David Wolfe, David Sarvis, Mervin Williams.
Kollektives Projekt mehrerer Blacklist-Künstler und Schlüsselwerk des amerikanischen unabhängigen Filmschaffens: In einer streikenden Bergarbeitergemeinde in New Mexico beginnen die Frauen, sich in einer Welt zu behaupten, die lange als Männerdomäne galt.
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Rex 11
«Angeführt von einer Gruppe von Filmemachern, die auf der Blacklist standen (Herbert J. Biberman, Paul Jarrico und Michael Wilson), und unterstützt von vielen Laiendarsteller:innen, wurde 1953 in New Mexico Salt of the Earth gedreht. Der Film handelt von einem Bergbauarbeiterstreik, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Frauen der Streikenden gelegt wird. Bei dieser Fokussierung auf Gewerkschaften und den Kampf der Frauen für ihre Rechte war es nur eine Frage der Zeit, bis sich eine konservative Gegnerschaft gegen Salt of the Earth formierte. Doch allen Widerständen – lokalen Schlägerbanden, Hetzkampagnen in der Presse, FBI-Spitzeln und schliesslich der Deportation der mexikanischen Hauptdarstellerin – zum Trotz konnte dieser aussergewöhnliche Film fertiggestellt werden.» Filmpodium Zürich
«Der Dokumentarspielfilm (…) verknüpft eine fiktive Handlung mit der Rekonstruktion eines 14 Monate langen Streiks, der sich 1950 in Silver City, New Mexiko, ereignet hat. (…) Der Film verbindet dramaturgisch geschickt den Arbeitskampf mit dem Rassenproblem und den Emanzipationsbestrebungen der Frauen.» Internationales Forum des Jungen Films Berlin (1972)
«Salt of the Earth (…) gilt als eine der wichtigsten Arbeiten über und für das Chicano Movement, also den Kampf für Rechte der in den USA lebenden Mexikaner:innen.» Zeughauskino Berlin





