MOI, UN NOIR
FR 1957, Regie Jean Rouch. Drehbuch Jean Rouch. Mit Oumarou Ganda, Petit Touré, Alessane Maiga, Amadou Demba, Seydou Guedé.
Drei Männer und eine Frau aus dem Niger lassen sich in Treichville nieder, einem Vorort von Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste. Wie viele ihrer Landsleute wagen sie das Abenteuer in der Stadt. Ein bitteres Abenteuer für diejenigen, die ihr Dorf verlassen und mit einer technologisierten Zivilisation konfrontiert werden.
Spielzeiten und Tickets
Rex 11 LichtspielL
«Mit Moi, un noir vollzieht Jean Rouch den definitiven Bruch mit der traditionellen Ethnografie und öffnet sich seiner Vision einer kollaborativen und improvisatorischen Vorgehensweise, die er selbst als ‹anthroplogie partagée› und ‹éthno-fiction› bezeichnet. Der Film folgt einer Gruppe Migrant:innen aus Niger, die ihr Glück in der Hafenstadt Abidjan versuchen. Nach einer kurzen Einleitung des Regisseurs Jean Rouch übernimmt der Protagonist des Filmes Omarou Ganda alias Edward G. Robinson die Kommentierung seiner Doppelrolle als armer Einwanderer und heroischer Filmstar zugleich.» Videoex
Inspiriert und angeleitet von seinen nigerianischen Freund:innen aus Abidjan dreht Rouch auf 16-mm-Kodachrome und mit Begleit-Ton diesen skurrilen Dokumentarfilm, in dem es ein Drehbuch, Dialoge, Schauspieler:in, eine Handlung und Traumszenen gibt – all dies genährt und dokumentiert durch die reale Wanderschaft dieser Exilant:innen (…).» Jean-Louis Comolli
ECOSYSTÈME (Vorfilm)
«Der Kurzfilm, Teil eines multimediales Musiktheaterprojekt von GROUP50:50 – einem Künstler:innenkollektiv aus dem Kongo, der Schweiz und Deutschland, (…) schildert anschaulich die Kämpfe des Mbuti-Volkes und die allgemeinen ökologischen Herausforderungen in der Region.» Guest Artists Space Foundation
CD/CH/DE 2023
Von Joseph K. Kasau, Wa Mambwe & Franck Moka





