ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND
US 2004, 108', DCP 4K, E/d. 12(14) J., Regie Michel Gondry. Drehbuch Charlie Kaufman, Michel Gondry, Pierre Bismuth. Mit Jim Carrey, Kate Winslet, Elijah Wood, Mark Ruffalo, Kirsten Dunst, Tom Wilkinson.
Eine Hymne auf die Unvergänglichkeit wahrer Liebe. Restaurierte 4K-Fassung von Michel Gondrys Klassiker des 21. Jahrhunderts.
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Rex 11
Wäre es nicht wunderbar, wenn wir alle schlechten Erinnerungen einfach tilgen könnten? Das denkt sich zumindest Joel (Jim Carrey). Er will endlich Ordnung in sein Leben bringen und die lebenslustige, manchmal verwirrend impulsive Clementine (Kate Winslet) vergessen, die ihm immer noch so viel Kopfzerbrechen bereitet. Die Lösung: Er lässt sich mit einer neuen Behandlungsmethode einen Teil seines Gedächtnisses löschen. Während der Gehirnwäsche wird die Beziehung zu Clementine in seinem Kopf noch einmal chronologisch rückwärts abgespielt, bevor sie endgültig gelöscht wird. Doch schon bei dem Gedanken an eine unvergessliche gemeinsame Nacht rebelliert sein Unterbewusstsein, und er versucht, mit seiner Traumfrau in eine andere Realität zu flüchten.
«Aus dieser Grundidee, die Michel Gondry an den Drehbuchautor Charlie Kaufman herangetragen hat, entwickelt sich eine der schönsten und wahrhaftigsten Liebesgeschichten, die seit langem im Kino zu sehen war.» Svenja Alsmann, «arteschock»
«Michel Gondrys Entscheidung, fast den gesamten Film in einem handgeführten, quasi-dokumentarischen Stil zu drehen und alle Spezialeffekte so aussehen zu lassen, als wären sie in der Kamera entstanden (d. h. durch Tricks am Set selbst, wie bei einer gefilmten Bühnenproduktion), selbst wenn sie digital unterstützt wurden, verkauft nicht nur die Idee, dass alles in der Geschichte ‹wirklich passiert›, selbst wenn es eine Erinnerung ist: Es verwischt die Grenze zwischen dem, was real ist, und dem, woran man sich erinnert, ein integraler Aspekt von Kaufmans Drehbuch, der jede Zeile und Szene prägt.» Matt Zoller Seitz
«Unentschuldigtes Fehlen gilt nicht bei diesem Film, der sich darum dreht, dass Unwissenheit manchmal ein Segen ist. Denn so romantisches Schlaumeierkino gibts nicht alle Tage.» Florian Keller