CROSSFIRE
US 1947, 86', Digital HD, E/e. Regie Edward Dmytryk. Drehbuch John Paxton, nach einem Roman von Richard Brooks. Mit Robert Young, Robert Mitchum, Robert Ryan, Gloria Grahame, Paul Kelly.
Ein klassischer Film noir über die sinnlose Ermordung eines jüdischen Mannes durch einen GI. Bekannt dafür, Antisemitismus direkt angesprochen und Hollywood mit seiner rauen Bildsprache und seinem schattenreichen Stil nachhaltig geprägt zu haben.
«Kurz nach Kriegsende geraten drei auf ihre Entlassung wartende GIs nach einer Sauftour in eine Schlägerei mit tödlichem Ausgang. Die Untersuchung bringt an den Tag, dass Klassenhass und Antisemitismus hinter der Tat stecken, doch kann ein verängstigter Mitwisser als Lockvogel zur Entlarvung des Täters gewonnen werden – und mit ihm ein neuer Parteigänger für ein liberales Nachkriegsamerika.
Dem Regisseur geht es in diesem Fall auch weniger um Krimispannung als um eine Lektion in Toleranz. Freilich liess der Hollywood-Liberalismus der 40er-Jahre die Darstellungen des Tatmotivs in der Romanvorlage, Homophobie, noch nicht zu.» Filmpodium Zürich
«Crossfire ist detective story und explizite Anklage antisemitischer Gewalt. Edward Dymtryk und der Produzent Adrian Scott drehten zusammen mehrere Filme. (…) Der oscarnominierte Crossfire war ihr grösster und zugleich letzter gemeinsamer Erfolg. Beide gehörten zu den ‹Hollywood Ten›, die 1947 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurden.» Arsenal Berlin






