
«Im fortschreitenden Anthropozän tragen menschenzentriertes Denken und Handeln massiv zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen bei. Es ist notwendig, uns als Teil der vielfältigen, voneinander abhängigen Lebewesen unseres Planeten zu sehen. Mauer Fische verdeutlicht die komplexe Beziehung zwischen Menschen und Natur und erzählt auch von meiner Suche nach einer skurrilen Poetik, um spielerisch Widerstand zu leisten. Die Videoarbeit ist eine Live-Performance – ohne Postproduktion (ohne digitale Effekte) – die ich explizit für die Kamera konzipiert habe.» Caroline Schenk