«Ein kurzer Film über eine:n Architekt:in, die:der über den eigenen Körper hinauswächst, zur ganzen Stadt wird und langsam lernt, sich in der neuen Realität zurechtzufinden. Eine queere Erzählung über Krankheit, Werden und Instabilität.
Der Film erzählt von einer Person, die beim Verlassen ihres Büros und beim Gehen durch die Stadt feststellt, dass sich ihre Selbstwahrnehmung verändert und erweitert, sodass sie die gesamte gebaute Umwelt umfasst. Sie kann das Glas, den Beton und das Chrom der umliegenden Hochhäuser spüren. Die Aktenschränke liegen schwer im Magen, und die Büroangestellten sprudeln durch den Körper hindurch. In einem gemischten Zustand der Euphorie und Verwirrung durchquert die Person sich selbst bzw. die Stadt auf der Suche nach den Grenzen. Als die unter ihr wachsenden Baumwurzeln ihr Schmerzen bereiten, wird deutlich, dass die Natur etwas sein muss, das von ihr getrennt ist. Die:der Architekt:in sucht Trost in einem botanischen Garten und beginnt sich an eine neue Art des Seins zu gewöhnen.» Ker Wallwork


