TROUBLE IN PARADISE
US 1932, 83', DCP, E/d. Regie Ernst Lubitsch. Drehbuch Samson Raphaelson, Grover Jones, nach dem Theaterstück von Aladár László. Mit Miriam Hopkins, Kay Francis, Herbert Marshall, Edward Everett Horton.
Ein blitzgescheites Ganovenpärchen versucht, eine steinreiche bezaubernde Industriellenwitwe zu schröpfen. Der Coup verläuft nicht ganz nach Plan - eifersüchtig muss die Frau mitansehen, wie sich ihr Partner in das Opfer verliebt -, am Ende aber zieht das Duo vereint und wohlausgestattet weiteren Diebestaten entgegen. Die makellose Komödie quillt von ironischen Einfällen und desillusionierenden Gags über und zählt zu Ernst Lubitschs Meisterwerken.
«Der Hochstapler Gaston Monescu verschafft sich als Baron Zutritt zur vornehmen Gesellschaft und beraubt in Venedig den reichen Monsieur Filiba. Durchschaut wird er von der ‹Komtess›, in die sich Gaston verliebt und die in Wirklichkeit eine Taschendiebin mit Namen Lily ist. Als Paar planen sie, in Paris den Safe der vermögenden jungen Witwe Mariette Colet auszurauben. Gaston gewinnt als Finder von Madames wertvoller Handtasche ihr Vertrauen und kommt Mariette als ihr Privatsekretär näher, als es Lily lieb sein kann.
Die perfekte Ökonomie im Umgang mit filmischen Stilmitteln hat Trouble in Paradise zu einem der meistzitierten Filme der Filmgeschichte gemacht. Lubitsch selbst zählte die Gaunerkomödie um Geld, Schmuck, Liebe und Sex mit den zwei sympathischen Protagonist:innen, die keinen Gedanken daran verschwenden, ihren Lebensunterhalt auf legale Weise zu verdienen, zu seinen besten Filmen: ‹Was reinen Stil angeht, so glaube ich, nichts Besseres gemacht zu haben als Trouble in Paradise und nichts gleich Gutes.›» Arsenal Berlin





