«Wim Wenders war tief bewegt, als er 1985 mit ,Café Müller’ erstmals ein Stück der Choreographin Pina Bausch sah. Aus der persönlichen Begegnung der beiden Künstler erwuchs eine langjährige Freundschaft und auch der Plan für einen gemeinsamen Film. Doch als man im Sommer 2009 den Film endlich beginnen konnte, war es für Pina Bausch zu spät. Sie verstarb unerwartet und plötzlich. Wenders cancelte den Film, liess sich jedoch später mit den Tänzern darauf ein, dass man zwar keinen Film mehr mit Pina Bausch würde machen können, aber durchaus einen Film für Pina Bausch. Die gemeinsame Trauerarbeit wurde zu einer Hommage.» (Wim Wenders Stiftung)
«Die vier Stücke von Pina Bausch, die Wenders mit Hilfe einer ebenso vertrackten wie hochbeweglichen Apparatur aufgezeichnet hat, sind nur die eine Hälfte von Pina. Die andere ist das Leben auf den Strassen und in der Umgebung Wuppertals, wo Pina Bausch ihre Inspiration empfing und wohin der Film ihre Tänzer nun zurückführt. Dabei nehmen sie die Schwebebahn ebenso selbstverständlich in Besitz wie eine leere Fabrikhalle, einen Park, einen Kanal oder die Mondlandschaft vor den Toren der Stadt. Alles ist Wunderland in diesem Film, weil alles von den Gebärden und der Musik erleuchtet ist (...).» (Andreas Kilb, FAZ)