PARIS, TEXAS
BRD/FR/GB 1984, 148', DCP, E/d. Regie Wim Wenders. Drehbuch L.M. Kit Carson, Sam Shepard. Mit Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Dean Stockwell, Aurore Clément.
Wim Wenders’ Meisterwerk ist eines der archetypischen Werke der achtziger Jahre und eine vielschichtige Synthese von Wenders’ persönlichen Erfahrungen mit dem amerikanischen Kino und dem amerikanischen Traum.
«Ein Mann mit rotem Cap stolpert erschöpft durch die Wüste, kommt in eine Bar – und fällt um. So beginnt Wim Wenders’ ikonisches Roadmovie, das unter anderem mit der goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde. Travis (Harry Dean Stanton), vier Jahre verschollen, wird in der texanischen Einöde gefunden. Wortlos und innerlich zerrissen, beginnt er mit Hilfe seines Bruders Walt und dessen Frau Anne langsam, wieder Mensch zu werden. Mit seinem Sohn Hunter, der in Walts und Annes Obhut aufwuchs, begibt er sich auf eine Reise durch amerikanische Weiten, auf der Suche nach Hunters' Mutter Jane – und sich selbst. Atemberaubende Landschaften, poetische Kindersätze, subtile Gesten und die sanfte, sehnsuchtsvolle Musik von Ry Cooder machen den Film zu einem unprätentiösen Meisterwerk über Erinnerung, Entfremdung und den zarten Versuch der Wiederannäherung.» Kino Cameo
«Erst in einem 20 Minuten langen Dialog gegen Ende des Films erfahren wir, was vier Jahre zuvor zwischen Travis und Jane vorgefallen war. Diese inhaltlich wie formal meisterliche Szene bildet den eigentlichen Höhepunkt des Films. Die texanische Wüste, die Musik von Ry Cooder, die Bilder von Robby Müller und Nastassja Kinksi und Harry Dean Stanton in der Rolle seines Lebens machen aus diesem Roadmovie einen meisterhaften Film über die Sehnsucht nach Liebe, Glück und Geborgenheit.» René Moser, Kino Xenix
«Sein Kameramann Robby Müller hat das harte Licht der Wüstenlandschaften in so atemberaubenden Panorama-Aufnahmen festgehalten, dass Paris, Texas zu einem Paradebeispiel des Roadmovies wurde.» Filmpodium Zürich







