LIEBER HERR DOKTOR
CH 1977, 64', DCP, D. Regie Filmgruppe Schwangerschaftsabbruch. Drehbuch Filmgruppe Schwangerschaftsabbruch.
Zur Meinungsbildung im Hinblick auf die Abstimmung über die Fristenlösung produziert, stellt dieser Dokumentarfilm einen ungeschnittenen Abtreibungseingriff, Diskussionen mit Befürworter:innen und Gegner:innen und die Erfahrungen direkt betroffener Frauen in den Mittelpunkt.
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Rex 11 LichtspielL
«Der im Kollektiv realisierte Dokfilm Lieber Herr Doktor entstand anlässlich der Abstimmung über die Volksinitiative über die Fristenlösung 1977. Er gibt selbstreflexiv Einblick in die Diskussionen des Kollektivs über die eigene Arbeit, zeigt aufklärerisch eine Abtreibung, lässt verschiedene betroffene Frauen sprechen sowie Gegner:innen und Befürworter:innen der Vorlage zu Wort kommen. Er zirkulierte als ‹Interventionsfilm›, der in gesellschaftliche Debatten eingriff, und löste teilweise heftige Reaktionen aus.
‹Es sind Geschichten von Macht und Ohnmacht›, sagte Beatrice Michel (…), Initiantin des Projekts im ‹Tages-Anzeiger-Magazin›, ‹aber dieses Gefälle von Macht–Ohnmacht ist geschaffen worden, seine Vertreter sind wirklich wie die Gesetzgebung, die solche Machtverhältnisse sanktioniert. Und diese Gesetzgebung ist Frauen und Männern, die frei und gleich sein sollen, unwürdig.› Lieber Herr Doktor ist gleichzeitig Aufklärungsfilm und spannendes Zeitdokument.» Kino Xenix
«Obwohl der Film dem Standpunkt der Befürworter:innen einer Fristenlösung entspricht, darf er als ein Musterbeispiel bezeichnet werden, jede nicht argumentierende, belehrende, sich selbst nicht in Frage stellende Propaganda zu vermeiden.» Lexikon des Internationalen Films
BELLA-MIA (Vorfilm)
«Ein poetischer Film-Essay, der teils in einer surrealen Unterwasserwelt spielt, denn das Wesentliche dieser Beziehung verläuft unter der Oberfläche, im Verborgenen. Erzählt wird die Geschichte zweier Liebenden, deren Liebe dem Alltag nicht standhält, - leicht und unterhaltend, - doch mit tragischem Hintergrund: der häuslichen Gewalt.» Swiss Films
CH 2023, 27’, DCP, It/d/e
Regie, Drehbuch: Gertrud Pinkus
Mit: Maria Rebecca Sautter, Miro Lorenzo Maurer








