CLUNY BROWN
US 1946, 100', Digital HD, E/d. Regie Ernst Lubitsch. Drehbuch Samuel Hoffenstein, Elizabeth Reinhard, nach dem Roman von Margery Sharp. Mit Charles Boyer, Jennifer Jones, Peter Lawford, Helen Walker.
London, Juni 1938. Eine junge Frau sucht ‹ihren Platz› in der Gesellschaft, während ein emigrierter tschechischer Professor seinen neu definieren muss. Eine Frau, so viel scheint festzustehen, gehört an den Spültrog und nicht, Abläufe entstopfend, darunter. Eine philosophische Komödie über die alte Frage: Wer frisst wen? Das Eichhörnchen die Nüsse – oder geht’s auch mal umgekehrt?
«Lubitschs letzter Film und eine seiner anrührendsten Komödien. (…) Die Satire, die sich gleichermassen gegen die Ober- und die Unterschicht wie die Mittelklasse richtet, ist nicht besonders bissig, wird aber immer auf Trab gehalten von einem Ensemble, das die Mehrzahl von Hollywoods Brit:innen vom Dienst vereint.» Tom Milne, «Time Out Film Guide»
«Eine Satire auf britische Umgangsformen, die am Rande der völligen Absurdität balanciert … Hinter den anmutigen Eskapaden verbirgt sich eine Ebene erotischer Weltklugheit. So wie Jones die Cluny Brown spielt, ist sie eine strahlend sinnliche Frau, die noch nie Sex hatte. Sie ist von Natur aus ungehemmt und jagt allen ausser Boyers kultiviertem Europäer einen Heidenschreck ein.» David Denby, «The New Yorker»









