CHILDREN OF SRIKANDI
ID/CH/DE 2012, 75', DCP, OV/e. Regie Srikandi-Kollektiv, Laura Coppens, Angelika Levi. Drehbuch Srikandi-Kollektiv, Laura Coppens, Angelika Levi.
Srikandi ist eine Figur des indischen Mahabharata, die ihre Geschlechtsidentität ändert, um als Frau gleichberechtigt unter Männern zu leben und zu kämpfen. Sie ist das Leitbild für acht sehr persönliche Blicke auf lesbisches, bisexuelles und transidentisches Leben im islamisch geprägten Indonesien.
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Rex 11 LichtspielL
«Entstanden als kollektives Filmprojekt, vom persönlichen Essay bis zur radikalen, konzeptuellen Auseinandersetzung mit queerer Politik, ist es eine selbstbewusste Standortbestimmung, in der eine Generation von Frauen ihre Stimme findet. Politik und Identität, die Suche nach Ersatzfamilien, die Angst vor Gewalt auch unter Lesben, die Ausgrenzung von Minderheiten und das selbstverordnete Schweigen sind ebenso Themen wie die bewusste Ablehnung von Labels für das eigene Leben und das persönliche Verhältnis zur Religion und zum Kopftuch. Der Film greift lokale Erzählformen auf und zeigt, dass es in Indonesien auch einheimische Vorbilder für starke Frauen und alternative Geschlechtsidentitäten gibt. Ein javanisches Schattenspiel verbindet und verwebt die verschiedenen Geschichten der Charaktere miteinander, wodurch Children of Srikandi über einen klassischen Episodenfilm hinausgeht.» Berlinale
LUZ Y AMOR (Vorfilm)
«In einem kubanischen Heim für obdachlose und pflegebedürftige Menschen wollen Olga und Lázaro heiraten – aus Liebe und um endlich ein gemeinsames Zimmer zu bekommen. Ein Film über das Recht auf Nähe an einem Ort, der Schutz bietet und Freiheit einschränkt.» Srikandi Productions
CU/CH 2026, 15’, Sp
Regie, Drehbuch: Laura Coppens
