A BOUT DE SOUFFLE
FR 1960, 91', DCP, F/âd. Regie Jean-Luc Godard. Drehbuch Jean-Luc Godard, nach einer Geschichte von François Truffaut. Mit Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Daniel Boulanger, Jean-Pierre Melville, Henri-Jacques Huet.
«Godards lÀngst zum Klassiker gewordener Erstlingsfilm ist eine Huldigung an Humphrey Bogart und die B-Filme Hollywoods. Er erzÀhlt von dem kleinen Ganoven Michel Poiccard, der schliesslich von seiner Geliebten Patricia an die Polizei verraten wird. Im Mittelpunkt steht dabei bereits der Tod, ein Lieblingsthema Godards.» Lexikon des Internationalen Films
«âčDer moderne Film lĂ€sst sich ohne dieses Werk nicht denkenâș, schrieb Amos Vogel ĂŒber Godards DebĂŒt, das die Vorstellungen davon, wie Filme auszusehen hĂ€tten, nachhaltig verĂ€nderte. Atemlose, desorientierende Jump Cuts und eine enorm bewegliche Kamera verkĂŒnden die Ankunft eines Kino-LebensgefĂŒhls, das der generellen Modernisierung in dieser Ăra nun stets einen Schritt voraus sein will. Die beruhigende Ordnung von FilmerzĂ€hlungen nach Hollywood-Modell zerbricht hier ebenso wie der gewohnte Vertrag zwischen Zuschauenden und Protagonist:innen (...) Mit jenem Faible fĂŒr paradoxe Dialektik, die sein ganzes Schaffen prĂ€gt, bot Godard zugleich eine selbstbewusste Collage von Zitaten in Ton und Bild (von Humphrey Bogart bis Jean-Pierre Melville), die das âčGemachteâș des Films ebenso betonten wie seine schockartig wirkenden stilistischen Innovationen.» Filmmuseum Wien
Buchvernissage

Die Film-, Kunst- und Architekturwissenschafterin Jacqueline Maurer prĂ€sentiert ihr Buch «Jean-Luc Godard Infrastructure(s) Grand(s) Ensemble(s) DĂ©/Montage(s). Eine Studie zu OpĂ©ration «BĂ©ton», Deux ou trois choses que je sais dâelle und Le Livre dâimages», welches 2025 bei Edition Metzel in MĂŒnchen erschienen ist. Das Buch widmet sich den buchstĂ€blichen Baustellen in Godards forschendem und politischem Kinoschaffen: Welche kritischen Perspektiven auf die gestaltete und gebaute Umwelt lassen sich im Werk Godards erschliessen? Das Buch untersucht dies anhand von Filmanalysen und historischen Kontextualisierungen der Film- und Bauprojekte. In ihrer BuchprĂ€sentation schlĂ€gt die Autorin den Bogen zu Godards erstem Langfilm A bout de souffle (1960), welcher in neu restaurierter Fassung in die Kinos kommt.







